Am 11. Februar war „Europäischer Tag des Notrufs“ Die 112 als wichtiger Teil der Rettungskette. GEPPO

Sind Menschen schwer verletzt oder erkrankt, ist eine schnelle medizinische Versorgung notwendig. Besonders bei einer Bewusstlosigkeit oder einem Atemstillstand kommt es darauf an, frühzeitig den Rettungsdienst zu rufen.

In allen europäischen Ländern wurde die Rufnummer 112 als einheitliche Notrufnummer für die notfallmedizinische Versorgung eingeführt. Sie ist rund um die Uhr erreichbar und aus dem Mobilfunknetz wie aus dem Festnetz kostenfrei. Nutzt man ein fremdes Handy, kann der Notruf auch ohne Entsperr-Code getätigt werden. Hier die wichtigsten Fragen, die beim Anruf der 112 der Rettungsleitstelle beantwortet werden sollen: * Wo ist es passiert? * Was ist passiert? * Wie viele Verletzte/Erkrankte gibt es? * Welche Verletzungen/Erkrankungen wurden entdeckt? Derzeit ist beim Absetzen eines Notrufs besonders wichtig, dass wahrheitsgemäß geschildert wird, ob der Verdacht auf eine Infektion mit COVID-19 besteht. Es besteht kein Grund zur Sorge, dass der Rettungsdienst nicht kommt. Für das Ende des Gesprächs gilt: Nicht einfach auflegen, so können die Mitarbeitenden der Leitstelle gegebenenfalls noch Fragen stellen.

Wichtige Nummern und Hinweise:

* 112 – Feuerwehr und Rettungsdienst Beide sind unter derselben Nummer zu erreichen. Die Nummer funktioniert ohne Vorwahl. Der/Die Anrufer/in wird zur örtlich zuständigen Leitstelle geleitet. Bitte nur wählen, wenn lebensbedrohliche Verletzungen/Erkrankungen bestehen oder ein Brand gemeldet wird.

* 116 117 – Bundesweit einheitliche Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes Der telefonische Bereitschaftsdienst hilft, wenn die Arztpraxis geschlossen hat. Hier erhält man bei dringenden Erkrankungen (schwere Grippe, Erbrechen, Magen-Darm-Infekt etc.) Auskünfte zu allen geöffneten Notfallpraxen in der Umgebung; nachts, an Wochenenden und Feiertagen.

* 110 – Polizei Für Hinweise auf eine Straftat oder Situationen, bei denen polizeiliche Hilfe erforderlich ist

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