Startschuss für den Schuler-Tower

NWZ / Joa Schmid | 19.08.2017: „Schuler hat es geschafft, die Presse immer wieder neu zu erfinden“, sagte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann gestern bei der offiziellen Einweihung des Schuler Innovation Towers (SIT).  

Der Papst gibt seinen Segen, Sie geben Ihren Fingerabdruck.“ Mit diesen Worten machte Moderatorin Inge Steiner gestern klar, wie Schuler die neue Konzernzentrale, den Schuler Innovation Tower (SIT), einweihen würde. Folgsam kamen Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die weiteren Redner ihrer Aufforderung nach. Die Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft staunten nicht schlecht, als nach Ende des Fingerscans das zwölfgeschossige Ingenieurs- und Technologiezentrum hell erleuchtet wurde. Das Hochhaus soll den Schuler-Beschäftigten künftig 750 Arbeitsplätze mit modernster Technik bieten.

 

weiterlesen

Rückblick: SSR GP zum 10. Geburtstag

Stadt für alle Generationen, Förderung der Selbständigkeit wichtig. Peter Döring (ehemaliger Vors.) und Artur Dannenmann (langjähriger Vors. bis 2012). Siehe damaligen NWZ-Artikel aus 2007 dazu.

weiterlesen

Palliativmedizin: Über das Ende nachdenken

NWZ / ANNEROSE FISCHER-BUCHER | 31.07.2017: In Würde sterben zu können, setzt voraus, sich mit dem Tod zu beschäftigen. Das war der Tenor beim Gesprächsforum zu Palliativmedizin.

Es wird jeden von uns einmal treffen und die meisten Menschen wünschen sich, zu Hause und ohne Schmerzen sterben zu können“, sagte Maria Wiedebach von der CDU-Frauenunion, die zusammen mit Christine Fuchs von den Christdemokraten für das Leben zum „Gesprächsforum Palliativmedizin“ in den Hörsaal der Klinik am Eichert eingeladen hatte. Deswegen sei es so wichtig, „schon das Ende zu denken“, bevor man in einer Ausnahmesituation stecke, sagte sie vor etwa 50 Zuhörern.

 

weiterlesen

Ausfahrt zum Bahn-Projekt Stuttgart 21 und zum Planetarium

Liebe Mitglieder, Partner/Freunde des SSR und Interessenten,

 

am Donnerstag, 21.09.2017 organisiert der Stadtseniorenrat Göppingen einen Ausflug nach Stuttgart. Dort wird im Rahmen einer Führung das Bahnprojekt S 21 erklärt und an der Baustelle der Baufortschritt aufgezeigt. Mittagessen auf eigene Rechnung in der

Innenstadt. Nachmittags wird im Planetarium eine Präsentation über die Sterne und Planeten geboten.

 

Treffpunkt 08.30 Uhr in der Bahnhofshalle Göppingen. Rückkehr in Göppingen gegen 18 Uhr.

 

Preis pro Person 23.- Euro für Mitglieder und 25 Euro für Nichtmitglieder.

 

Anmeldung im SSR Büro unter Tel. 650-444 und Zahlung des Reise-preises bis 10. Sept. an IBAN DE90 6105 0000 0000 3773 55, Kenn-wort Stuttgart. Rückfragen bei Jochen Großmann, Tel. 07161 77363

 

 

weiterlesen

Pharma-Firmen nehmen die Patienten ins Visier

NWZ / Annerose Fischer-Bucher: Um Korruption im Gesundheitswesen ging es bei einer Diskussionsveranstaltung der SPD in der Göppinger Schreinerei Moldaschl.

 „Schwarze Schafe im weißen Kittel“ lautete das Thema einer von der SPD Bundestagsfraktion veranstalteten Podiumsdiskussion in der Göppinger Schreinerei Moldaschl. Krimiatuor Wolfgang Schorlau (im Publikum vorne links) hatte in das Thema eingeführt.

 

weiterlesen

Seniorenräte diskutieren im Landtag

Bei der Veranstaltung „Seniorinnen und Senioren im Parlament“ am Freitag, 17. März, trafen sich auf Einladung von Landtagspräsidentin Muhterem Aras 280 Seniorenräte aus ganz Baden-Württemberg im Landtag von Baden-Württemberg. Gemeinsam mit Landtagsabgeordneten und dem Demografiebeauftragten der Landesregierung Thaddäus Kunzmann diskutierten sie zum Leitgedanken „Chancen und Möglichkeiten des Alterns“.

weiterlesen

Vernetzt oder abgehängt?

Zusammenleben und Teilhabe älterer Menschen im digitalen Zeitalter

Zu der Tagung „Vernetzt oder abgehängt?!“ wurde auch der Stadtseniorenrat Göppingen eingeladen. An der ganztägigen Tagung hat die Sprecherin Christine Dessup teilgenommen. Digitale Kompetenz ist Basis für ein selbstbestimmtes Leben im Alter. Expertinnen und Experten zeigten dabei Chancen der Digitalisierung auf.  So ging es darum, wie die neuen Möglichkeiten der digitalen Welt Seniorinnen und Senioren helfen, ihr Leben im Alter unabhängiger und selbstbestimmter zu gestalten? Viele praktische Beispiele von Land, Kommunen, und Organisationen, die ältere Menschen in Baden-Württemberg an die neuen Medien und die Chancen der Digitalisierung heranführen, wurden im Stuttgarter Hospitalhof am 31.01.2017 aufgezeigt.

weiterlesen

Pflegereform im Praxistest

Das neue Pflegestärkungsgesetz bringt sowohl für die Pflegeinrichtungen, aber auch für Angehörige und flegebedürftige viele Veränderungen. Jetzt müssen erst einmal Erfahrungen gesammelt werden. NWZ / ANNEROSE FISCHER-BUCHER |13.01.2017

Bislang war für die Einstufung in eine Pflegestufe durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) entscheidend, wie viele Minuten für die körperliche Pflege eines Pflegebedürftigen pro Tag aufgewendet werden mussten. Das galt sowohl für die ambulante als auch für die stationäre Pflege. Es handle sich beim neuen Pflegestärkungsgesetz (PSG) II um einen Paradigmenwechsel, sagen Martina Zeller-Mühleis und Jutta Zimmermann von der Diakoniestation Göppingen. Nach dem seit Anfang Januar geltenden Gesetz wird nun ermittelt, was der Betroffene noch selbstständig ausführen kann. In sechs Modulen werden seine Fähigkeiten nach einem bestimmten festgelegten Prozentsatz eingeschätzt.

weiterlesen

Ältere Menschen in BRD und EU

Laut der o.g. Broschüre von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend - Manuela Schwesig und dem Präsidenten des Statischen Bundesamts - Dieter Sarreither, vom Juli 2016 mit 99 Seiten habe ich verinnerlicht, um diese wichtigen Zusammenfassungspunkte und nachfolgende Stichpunkte zu fixieren.

Zusammenfassungspunkte:

Älter werden liegt im Trend. Ältere Menschen werden unsere Gesellschaft zunehmend prägen.

Ehe und Eigenheim wichtige Konstanten im Leben. Die meisten Paare der Generation 65 sind verheiratet, nichteheliche Lebensgemeinschaften spielen eine untergeordnete Rolle.

Traditionelle Rollenverteilung beim Lebensunterhalt. Neun von 10 Seniorinnen und Senioren in Deutschland finanzieren ihren Lebensunterhalt überwiegend durch eine Rente oder Pension.

Sehr hohe Kaufkraft im EU-Vergleich. Ein Vergleich der harmonisierten Einkommen in der EU zeigt, das deutsche Seniorinnen und Senioren sehr kaufkräftig sind

Mehrheitlich gesundheitlich fit. Auch wenn gesundheitliche Beschwerden im Alter erwartungsgemäß zunehmen: Die meisten Seniorinnen und Senioren über 65 Jahre in Deutschland fühlen sich fit.

Pflegebedarf steigt erst bei Hochbetagten an. Der Pflegebedarf steigt in Deutschland erst im hohen Alter an. Zwischen 75 und 79 Jahren ist jeder Zehnte pflegebedürftig, zwischen 80 und 85 Jahren etwa jeder Fünfte.

Erwerbsarbeit im Rentenalter kein Massenphänomen. Jenseits der 65 Jahre sind insgesamt noch 6 %  der Menschen erwerbstätig.

Zurückhaltung bei Neuanschaffungen außer für Mobilität. Bei Neuanschaffungen im Bereich der Unterhaltungselektronik ist die Generation 65 plus in Deutschland im Vergleich zu jüngeren Altersgruppen vergleichsweise zurückhaltend. In 7 % der Seniorenhaushalte in Deutschland gibt es ein E-Bike, gegenüber 3 % in jüngeren Haushalten. Einen Neuwagen besitzen 42 % der Seniorenhaushalte, aber nur 31 % der jüngeren Haushalte.

weiterlesen

Ungleichheit nicht so groß, wie man denkt - und Vorlesungsunterlagen

NWZ / Constantin Fetzer: Wer verdient, was er verdient?

Diese Frage hat Stefan Hradil von der Uni Mainz bei der Uni der Generationen anhand von Thesen beantwortet

Dass das Einkommen vom Markt geregelt werde, erklärte Stefan Hradil dem Publikum.

Ist Ihr Einkommen gerecht und gerechtfertigt? Eine Frage, die auch der Soziologe Professor Stefan Hradil von der Universität Mainz bei der Uni der Generationen des Stadtseniorenats an der Hochschule in Göppingen jüngst nicht so einfach beantworten konnte. "Die Ungleichheit der Einkommen sind gar nicht so groß, wie man allgemein denkt", zieht der Wissenschaftler einen Vergleich mit anderen Ländern und blickt auch in die bundesdeutsche Vergangenheit zurück. Man müsse sich die Zahlen der Wissenschaftler genau anschauen und könne dann durchaus auf dieses Ergebnis kommen. Auch die durchschnittlichen Haushaltseinkommen seien nur bedingt aussagekräftig, da sie über ein spezielles Anrechnungssystem der im Haushalt lebenden Personen berechnet wird. "Ein Single hat im Verhältnis höhere Kosten für den Lebensunterhalt als eine Familie", sagt Hradil.

weiterlesen